
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal einen vollständigen Halo um den Mond herum gesehen habe, Sonnenhalos dagegen schon. Leider reichten das 18 mm-Weitwinkel nicht aus, um den Halo komplett aufzunehmen. Bäume und Häuser waren eh im Weg.
Mond mit Halo am 12.12.2011
Dezember 13, 2011Preisträgerempfang im Land der Ideen – Bildungsprojekt liefert ausgezeichnete Einblicke in die Ostsee
April 11, 2011Die Küsten Union Deutschland wird am kommenden Mittwoch in der Staatskanzlei Schwerin empfangen. Damit zählt sie zu den 15 aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Preisträgern, die 2011 beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wurden. Kern der Auszeichnung ist das aktuelle Bildungsprojekt „Meer im Fokus“, mit dem der in Warnemünde ansässige Verein die Ostsee und ihre Küste in die Schulen trägt. In mehrwöchiger Projektarbeit beschäftigen sich Schulklassen mit Fragen der nachhaltigen Nutzung und Entwicklung des Meeres vor ihrer Haustür. Eine Mischung aus Erkundung vor Ort, Recherchen und Experteninterviews geben dabei den Wissensanstoß und erlauben den SchülerInnen eine eigenständige vertiefende Arbeit über Flora und Fauna, Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsraum. Die Arbeit der Schüler mündet in der Erstellung von Informationsmaterialien, die der Öffentlichkeit im Internet sowie im Rahmen von Ausstellungen vorgestellt werden.
Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ geht auf die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ zurück, die von Bundesregierung, Wirtschaft und der Deutschen Bank getragen wird. Eine 20-köpfige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte das Projekt „Meer im Fokus“ aus rund 2.600 Bewerbungen als Beispiel für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität der Menschen im Land. Unter den 365 Preisträgern des Wettbewerbs kommen in diesem Jahr 15 aus Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen zur Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sowie zum Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ finden Sie unter http://www.land-der-ideen.de. Mehr Informationen zu dem von DBU, Bingo! Die Umweltlotterie und der Klara Samariter-Stiftung geförderten Projekt finden Sie unter http://www.kuestenschule.de.
Kontakt
EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.
c/o Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Geschäftsführung: Nardine Stybel
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde
Tel.: 0381-5197279
stybel@eucc-d.de
Meeres- und Küstenbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung
Projektkoordination „Meer im Fokus“: Anke Vorlauf
Tel. 0431-6912063
vorlauf@eucc-d.de
Der gemeinnützige Verein EUCC - Die Küsten Union Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Entwicklung der Meere und Küsten, insbesondere von Nord- und Ostsee zu fördern. Dafür initiiert und wirkt der Verein in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten mit und engagiert sich in der Informationsbereitstellung und -verbreitung, Beratung, Aufklärung und Bildung.
Millionen Seevögel in Gefahr durch Ölpest im britischen Überseeterritorium Tristan da Cunha im zentralen Südatlantik
März 25, 2011Am 16. März lief der Frachter MS Oliva beladen mit rund 65.000 Tonnen Sojabohnen auf dem Weg von Brasilien nach Singapur vor der Insel Nightingale auf Grund. Er bunkerte etwa 1.500 Tonnen Schweröl. Die Besatzung wurde gerettet bevor in der Nacht zum 18. März das Schiff auseinander brach und das Öl aus dem Schiff zu lecken begann. Ein bis zu 16 km weit reichender Ölteppich breitet sich inzwischen um die Insel herum aus, melden die Behörden von Tristan da Cunha. Im dortigen Spätsommer ist die Brutsaison der nördlichen Felsenpinguine (Eudyptes moseleyi) noch in vollem Gange, die erwachsenen Pinguine gehen täglich auf Fischfang, um ihren schon großen Nachwuchs versorgen zu können. Bereits hunderte verölter Vögel wurden gezählt. Der Ölunfall bedroht ungefähr die Hälfte der Gesamtpopulation, die seit den 1950er-Jahren schon um 90% geschrumpft ist und deshalb von der IUCN als bedroht eingestuft wird. Außerdem ist auch die lokale Wirtschaft bedroht, die sich hauptsächlich auf die Fischerei nach Hummern und anderen Krustentieren stützt. Ratten von dem Wrack stellen eine weitere mögliche Bedrohung für brütende Vögel dar, inzwischen haben Helfer Köderfallen gegen Ratten ausgebracht. Die Insel Gough ist laut IUCN eine der wichtigsten Seevogel-Inseln der Welt.
Diese Nachricht geht gerade etwas unter unter der Erdbeben-Atom-Katastrophe in Japan, den Aufständen in arabischen Ländern und dem militärischen Einsatz in Libyen.
Quellen:
Behördenupdates von Tristan da Cunha
Naturschutz-Stellungnahme zur Bedrohung
Info über die bedrohten Felsenpinguine
Infos der IUCN über die Besonderheiten Tristan da Cunhas
Solidarität mit iranischen Filmemachern
Februar 7, 2011Ich unterstütze die Solidaritätsaktion der taz für die inhaftierten iranischen Filmemacher Jafar Panahi und Mohammad Rasoulof. Die beiden wurden verurteilt zu 6 Jahren Gefängnis und 20-jährigem Berufsverbot, sowie 20 Jahren Reise- und Interviewverbot, weil sie einen Film drehen wollten, der womöglich dem Regime im Iran nicht gefallen hätte. Mehr zur Aktion im taz-Blog und die taz über Mohammad Rasoulof mit Links zu anderen Artikeln und Kommentaren über Repressionen im Iran.
Alle Menschen unterliegen von Natur aus den gleichen Rechten und Gesetzen. Wenn Menschen Menschenrechte und Mitbestimmung einfordern und diejenigen absetzen wollen, die dies verhindern, kann man das nur unterstützen, egal wo.
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 auf Deutsch und weitere Informationen über Menschenrechte auf den Seiten der Vereinten Nationen.
Den Link zum Avaaz-Netzwerk wollte ich noch nachtragen für alle, die auch ihre Solidarität mit den Ägyptern bekunden wollen.
Fotowettbewerb rund um Meer & Küste – Ostsee
Januar 19, 2011Die Ostsee: ein einzigartiges Ökosystem mit einer abwechslungsreichen Küstenlandschaft und bunter Lebewelt. Doch was kreucht und fleucht am Ostseestrand? Was bedroht und wer schützt das kleine Meer? EUCC-Deutschland ruft gleich drei Fotowettbewerbe rund um das Meer vor unserer Haustür aus.
EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. ruft derzeit drei Fotowettbewerbe rund um das kleine Meer vor unserer Haustür aus. Gefragt sind Fotos, die die Ostsee als Natur-, Wirtschafts- oder Lebensraum zeigen. Seien es Bilder von der Müllbeseitigung am Strand, der Blick auf Küstenschutzanlagen, Wassersportler, Naturtourismus oder Flora und Fauna – was fällt Ihnen zu den Wettbewerbsthemen ein?
Ob jung oder alt, ob professionelle Bilder oder Hobbyfotograf – jeder darf mitmachen und die Themen kreativ umsetzen. Bis zu fünf Fotos können die TeilnehmerInnen einreichen. Eine Jury bewertet u.a. Qualität und Kreativität der Beiträge. Die Siegerfotos werden nach Abschluss der Wettbewerbe auf dem Informationsportal Meer & Küste präsentiert und mit regionalen Preisen prämiert. So winken beispielsweise Eintrittskarten für die Ostseetherme in Scharbeutz, ein Büchergutschein im Wert von 50,- € und Karten fürs Theater in der Stadthalle Neumünster. Interessierte Hobbyfotografen können ihre Bilder per eMail einsenden oder direkt in die Wettbewerbsdatenbank hochladen. Weitere Informationen unter www.kuestenschule.de.
Termine
Fotowettbewerb „Lübecker Bucht“ – Einsendeschluss: 15.02.2011
Fotowettbewerb „Ökosystem Ostsee“ – Einsendeschluss: 15.02.2011
Fotowettbewerb „Klima & Meer“ – Einsendeschluss: 28.02.2011
Verteidigung der Pressefreiheit – Wikileaks
Dezember 21, 2010Pressefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Denn nur aufgeklärte und gut informierte Menschen schalten sich ein, um Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf einen nachhaltigen Weg zu bringen.
Mehrere Unternehmen versuchen, Wikileaks in die finanziellen Knie zu zwingen. Wikileaks ist ein Presseorgan und stellt anderen Presseorganen geprüfte Unterlagen zur Recherche und Einordnung zur Verfügung. Es ist unglaublich, dass Firmen so vorgehen.
Man kommt immer noch auf die Wikileaks-Seiten, muss nur einfach mit einer Suchmaschine suchen und gelangt zur neuen offiziellen Seite in der Schweiz oder zu Mirrorseiten, keine Hacker-Künste sind notwendig. Es ist ganz interessant, mal selbst in den Cables rumzustöbern.
Mir war es zu wenig, nur bei den Aktionen unten zu unterschreiben. Ich habe mein ebay-Konto und mein Amazon-Konto gekündigt und über die jeweiligen Kontaktformulare die Kündigung mit dem Vorgehen der Konzerne gegenüber Wikileaks begründet. Für die Kreditkarte sehe ich leider momentan keine Alternative. Falls noch mehr Leute kündigen, kann man wahrscheinlich mit der Zeit Gegendruck ausüben, selbst wenn die europäischen Zweige der Konzerne womöglich gar nicht beteiligt sind. Ich bin gespannt, ob irgendwer auf die Begründung eingeht. Ich möchte jedenfalls ein solches Geschäftsgebaren nicht weiter unterstützen.
Aktionen zum Unterschreiben gegen Pressezensur im Zusammenhang mit Wikileaks
http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung
http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/
und wie man an Wikileaks spenden kann auch ohne PayPal, Visa oder Mastercard:
http://wikileaks.ch/support.html
Übrigens: Wenn man Atomstrom als ablehnt und fossile Energieerzeugung drosseln möchte, kann man selbst ganz leicht aktiv werden. Einfach zu einem sauberen Anbieter wechseln, am besten zu einem, der den Ausbau der Alternativen Energien aktiv vorantreibt. Und natürlich möglichst wenig Energie nutzen. Es gibt keine Lücke in der Versorgung, wenn man den Stromanbieter wechselt, keine Angst. Und die Formalitäten übernimmt in der Regel der neue Anbieter, ähnlich wie beim Telefonanbieterwechsel, aber noch unkomplizierter.
Auch das Bankkonto kann man zu einer der wenigen ethisch und nachhaltig agierenden Banken umziehen – das ist schon etwas aufwändiger, aber auch kein Hexenwerk. Denn im Prinzip ist jeder, der ein Bankkonto und womöglich noch eine Lebensversicherung oder einen anderen Fonds hat, mitverantwortlich für unsaubere Geschäfte, so lange die bisherige Bank keine nachhaltigen Konten und Sparmöglichkeiten anbieten.
Deutschlands Küsten
Mai 13, 2010Tolle Serie auf ARTE mit Luftaufnahmen aus der Hubschrauberkamera und Porträts von Menschen vor Ort, die mit der Küste und von der Küste leben und ihre kulturellen und natürlichen Eigenheiten nutzen und schützen. Vom 3.-14. Mai, immer 19:30 Uhr Montag bis Freitag auf ARTE. Bis zu 7 Tage nach Ausstrahlung (Arte 7+) kann man die verpassten Folgen noch im Internet anschauen. Die meisten Folgen (aus welchen Gründen auch immer offenbar nicht alle) werden ab dem 10.5. immer um 14:00 Uhr im Fernsehen erneut ausgestrahlt. Ab 3.6. werden jedenfalls die ersten drei Ostseefolgen nochmal gezeigt, ab 10:05 Uhr hintereinanderweg.
Klimawandelwissen – Fehler zugeben können
Mai 2, 2010Gerade bin ich auf eine Meldung des Tagesanzeigers (Schweiz) gestoßen. Die haben Parlamentsabgeordnete nach ihrem Klimawandelwissen gefragt – amüsant bis bedenklich das Resultat – und das in Filmform festgehalten (Beitrag mit Film). Leider nur für Leute verständlich, die Schweizerdeutsch einigermaßen gut verstehen können. Die gleichen ParlamentarierInnen sollten über eine Klimwandel-Initiative (Reduktionsziele) abstimmen, sollten also eigentlich fachlich einigermaßen vorbereitet gewesen sein.
Wobei ich auch nicht weiß, was ich womöglich für einen Mist rauslassen würde, so spontan vor der Kamera befragt. Ich erinnere mich, dass ich bei meiner Doktorprüfung, zu einem Phänomen befragt wurde, das mit Eisendüngungsexperimenten in Zusammenhang steht – und in der Antarktis auftritt. Ich hatte in der Antwort die ganze Zeit von der Arktis gesprochen, ohne es zu merken. Darauf hat mich der fragestellende Prüfer nach meiner Antwort hingewiesen. Ich weiß nicht, ob er meine Bestätigung ernst genommen hat, dass ich natürlich die Antarktis gemeint hätte, auch wenn ich von der Arktis gesprochen habe. Klingt ja schon nach ganz blöder Ausrede.
Deshalb aus eigener Erfahrung mein Plädoyer, was ich schon im letzten Blogeintrag schrieb, Fehler zu verzeihen, wenn sie zugegeben werden, auch von Politikern. Keiner ist allwissend, Stress kann zu Fehlern führen. Jedem muss zugestanden werden, sich auf der Basis verlässlicher Angaben (Betonung auf verlässlich, dazu zählen nicht erfunden Zahlen und gefälschte Grafiken, wie sie so genannte Klimaskeptiker ab und zu verbreiten) informieren zu dürfen und seine Einschätzung, seine Fehler korrigieren zu dürfen.
Es ist in meinen Augen geradezu dumm, Leute dazu aufzufordern, zurückzutreten, wenn sie Fehler zugegeben haben. Es ist, finde ich, geradezu lächerlich und kindisch, wenn jemand Fehler nicht zugeben kann. Eines Erwachsenen unwürdig und doch immer noch sehr verbreitet, besonders, so scheint mir, unter dem so genannten Starken Geschlecht.
Man spricht bei einem Rücktritt wegen eines Fehlers gemeinhin davon, derjenige solle die Verantwortung übernehmen. Für mich bedeutet Verantwortung aber das Gegenteil: Ich bemerke einen Fehler oder werde auf einen aufmerksam gemacht. Daraufhin versuche ich, ihn zu beheben, das beste aus der Situation zu machen und ähnliche Fehler in der Zukunft zu vermeiden. Ist es ein schwerwiegender Fehler, muss ich natürlich öffentlich darauf hinweisen, damit möglicher Schaden abgewendet werden kann, damit andere nicht womöglich auf Grundlage meiner Fehler falsche Schlüsse ziehen, usw. .
Würde ich aber zurücktreten, bürde ich anderen das Ausbügeln meines Fehlers auf. Was ist daran bitte schön verantwortlich? Oder noch schlimmer, ich versuche zu verheimlichen, dass der Fehler überhaupt passiert ist, wenn es doch rauskommt, versuche ich, so lange wie möglich zu leugnen, dass ich irgendetwas damit zu tun hatte und suche irgendwelche Sündenböcke.
Solch ein Verhalten erfordert tatsächlich Rücktritt, da es zutiefst unverantwortlich ist. Auch wenn jemand nur Fehler produziert und ständig Falschaussagen oder Halbwahrheiten verbreitet, wäre das ein Rücktrittsgrund, da derjenige dann fachlich wohl nicht geeignet ist, nicht gewillt oder im Stande ist dazuzulernen, und/oder keine oder schlechte Berater hat und das nicht merkt (die müsste man allerdings dann schon auch rauswerfen, in dem Sinn keine Sündenböcke). Gut wäre es auch, es gäbe eine Möglichkeit, dass das Volk solche Volksvertreter – die eigentlich nur ihre eigenen Interessen vertreten oder die ihrer Parteien statt im Interesse des Staates zu handeln – entlassen könnte.
Thomas de Maizière, derzeitiger Bundesinnenminister, antwortete in einem taz-Interview vom 27.4.2010 auf die Frage, warum sich der Staat (hier war wohl eher die Regierung gemeint) so schwer tue, Fehler zuzugeben: „Niemand gibt gern Fehler zu. Allerdings wird eine Entschuldigung im privaten Bereich im Zweifel als honorig akzeptiert. Im öffentlichen Bereich gilt sie eher als Versagen und als Grund für einen Rücktritt. Die Hemmschwelle, einen Fehler zuzugeben, ist deshalb höher. Das ist schade, aber es ist leider so.“
U.a. wegen dieser tatsächlichen vorherrschenden Haltung der Medien-Öffentlichkeit leiden Politiker u.a. unter mangelndem Ansehen und fragen sich, weshalb die Leute eigentlich politikverdrossen sind. Ich weiß, da beißt sich die Katze ein wenig in den Schwanz, aber jemand müsste mal den Mut haben, ihr den Schwanz aus dem Maul zu nehmen. Authentizität wäre gefragt und Mut, sich durchzusetzen gegen finanzkräftige Lobbys und mächtige Medien (keiner, auch die politischen Gegner nicht, sollten bei diesem Spiel mitmachen). Mut zu innovativen Ideen (nicht immer warten, bis in den USA mal wieder jemand vorprescht) wäre auch mal schön.
Behauptungen statt Tatsachen – Journalismus und Politik
Mai 1, 2010Ich bin eigentlich ein Mensch, den man nicht ganz so leicht auf die Palme bringt. Aber dummes Klimaskeptiker-Gewäsch und anderer Unfug schaffen das dann doch immer wieder einmal. Aus diesem Grunde habe ich auf meinen anderen Blog gerade eine Medien- und Politikerkritik unter obigem Titel eingestellt. Dampf musste abgelassen werden. Die Beispiele betreffen einen halbwegs aktuellen Artikel im Spiegel zum ersten Thema, was das ehemalige Qualitäts-Magazin in meinen Augen ziemlich diskreditiert. Der andere Unfug wären eine Äußerung zur Vorratsdatenspeicherung, Angst vor Guantánamo-Opfern, sowie Fascho-Sprüche über Griechenland und die Griechen. Im Prinzip geht es mir darum, dass man Faktentreue und Faktenoffenlegung fordern sollte, sowohl von Journalisten als auch von Politikern. Wenn sie das nicht tun, dann sollte man ihre Aussagen einfach vergessen und für nichtig erklären, auf keinen Fall aber verbreiten, jedenfalls nicht unkommentiert. Politiker und Journalisten haben in meinen Augen die Verpflichtung, sich auf Tatsachen zu berufen und Fakten zu prüfen und nicht irgendwelche halbgaren Glaubensbekenntnisse abzugeben. Das sollten sie doch lieber Stammtisch und Religionen überlassen, in Staat und Gesellschaft sind Behauptungen ohne Wissensbasis fehl am Platze. Ein Hinweis zu netzwerk recherche e.V. für alle, die an ernsthafter Recherche interessiert sind. Und ein Plädoyer an die Politik, Fehler zu berichtigen und an die Konsumenten von Politikeraussagen und die Medien, Fehler gegebenenfalls auch zu verzeihen.
Fotowettbewerb Stralsund & Inseln verlängert bis 1.5.2010
April 23, 2010Thema: Nachhaltiger Tourismus und Klimawandel
Aufnahmeorte: Region Stralsund, Rügen, Usedom, aber auch andere Küstenabschnitte Mecklenburg-Vorpommerns
Noch bis zum 1.5.2010 können pro Person 3 Fotos + Beschreibung eingereicht werden, Ort und Datum (zumindest ungefähr), Kontaktdaten.
