Haff-Expedition – Fotowettbewerb 1.-31.7.2009

Juli 7, 2009 von Susanna Knotz
Strand Mönkebude, Stettiner Haff (G. Schernewski)

Strand Mönkebude, Stettiner Haff (G. Schernewski)

Der Startschuss für den nächsten Fotowettbewerb der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. ist gefallen. Jeder kann vom 1.-31.7.2009 kostenlos mitmachen und bis zu drei Fotos zum Thema Tourismus & Klimawandel für den Wettbewerb einreichen. Fotos sind gefragt, die positive und negative Aspekte oder Konflikte von Tourismus & Klimawandel abbilden, nach Möglichkeit rund ums Stettiner Haff aufgenommen worden sind, zumindest aber an der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste.

Die drei besten Beiträge werden von einer Jury gekürt und mit regionalen Preisen belohnt. Sie werden am 8. August auf dem Naturpark- und Strandfest in Grambin präsentiert und von 4.-6. September auf der Kreisleistungsschau in Pasewalk.

Teilnahme und Teilnahmebedingungen: http://www.dolphinfund.de/haff-expedition.html

Endspurt: Fotowettbewerb Hering & Fischerei

März 31, 2009 von Susanna Knotz

Endspurt: Noch bis zum 1.4.2009 kann jeder mit bis zu vier Bildern am Fotowettbwerb der EUCC – Die Küsten Union Deutschland teilnehmen. Die Aktion macht auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Fischerei aufmerksam.

Die Fotos sollen aus einem 50 km-Umkreis um Wismar herum stammen. Das Thema kann kreativ umgesetzt werden, die Fotos müssen nicht aktuell sein. Die kreativsten Fotobotschaften werden mit Preisen ausgezeichnet und am 5.4.2009 auf der Abschlussveranstaltung der Wismarer Heringstage vorgestellt.

Teilnahmebedingungen und zum Wettbewerb: www.dolphinfund.de/fotowettbewerb.html

Mangreen-Benefiz-Veranstaltung mit V. Balaji aus Süd-Indien

Oktober 23, 2008 von Susanna Knotz

Heute Abend stellen Onno Groß von DEEPWAVE e.V. in Hamburg und Vedharajan Balaji von OMCAR in Pattukkottai, Indien auf einer Benefizveranstaltung in Hamburg-Eppendorf das Mangroven- Schutz- und -Wiederaufforstungsprojekt MANGREEN vor.

Die beiden MANGREEN-Projektleiter  berichten darüber, wie intakte Mangroven, Umweltschutz und Tsunamischutz zusammengehören, was das Projekt dafür leistet und wie die Zukunftspläne für MANGREEN aussehen.

Im Anschluss an die Vorträge wird der neue Dokumentarfilm über das MANGREEN-Projekt erstmals öffentlich vorgeführt.

Ort: Kulturhaus Eppendorf, Martinistr. 40, Hamburg

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 5 Euro – der Reinerlös geht an das MANGREEN-Projekt

Neues Förderprogramm für den kommunalen Klimaschutz gestartet: Difu ist „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“

Juli 7, 2008 von Susanna Knotz

Autorin: Sybille Wenke-Thiem, Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik

07.07.2008

Das Bundesumweltministerium startet ein neues Förderprogramm für den kommunalen Klimaschutz. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) fungiert hierbei
als „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“.

Berlin. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine umfassende Klimaschutzinitiative gestartet. Ziel ist es, Klimaschutzpotenziale durch Energieeffizienzsteigerungen und den vermehrten Einsatz regenerativer Energien effektiv zu nutzen. Mit mehreren neuen Programmen sollen Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien gefördert werden.

Die Kommunen sind eine besonders wichtige Zielgruppe für die „Nationale Klimaschutzinitiative“. Denn durch die für Städte typische Nutzungsintensität und -vielfalt wie Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr und Freizeit wird ein großer Teil klimarelevanter Emissionen erzeugt. Die Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen richtet sich daher besonders an die Kommunen.

Das BMU fördert im Rahmen der neuen Klimaschutzinitiative die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Installierung eines kommunalen „Klimaschutzmanagers“, der die Umsetzung unterstützt. Darüber hinaus werden Modellprojekte mit dem Leitbild der CO2-Neutralität, z.B. in Schulen, Schwimmbädern, Rathäusern oder Theatern, gefördert. Stehen einzelne Ersatzinvestitionen an, wie eine neue Innenbeleuchtung, gibt es für besonders energieeffiziente Technologien einen Zuschuss.

Grundlage zur Förderung der Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen ist eine neue Richtlinie, die am 18. Juni 2008 verabschiedet wurde und am Tag ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft tritt.

Die Förderrichtlinie und weitere Informationen
http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/

Informationen zum Antragsverfahren
http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative/

Im Rahmen des Förderprogramms wird zurzeit beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) eine übergeordnete „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ eingerichtet. Sie soll als Service- und Beratungseinrichtung für Kommunen dienen und zugleich einen Wegweiser durch die Fördermöglichkeiten bieten.

Kontakt
Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz
Telefon: 0221/340308-0, Telefax: 0221/340 308-28
http://www.kommunaler-klimaschutz.de
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.

Weitere Informationen:

http://www.kommunaler-klimaschutz.de Projekthomepage zur Initiative (im Aufbau)

http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/ Förderrichtlinie

http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative/ Informationen zum Antragsverfahren

http://www.difu.de Difu-Homepage

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news269505

Ausschreibung Robert Bosch Juniorprofessur zum Thema Nachhaltigkeit

April 4, 2008 von Susanna Knotz

Eine Million Euro für Forschung zur Nachhaltigkeit – Robert Bosch Juniorprofessur neu ausgeschrieben

Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2008

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Angeblicher Niedergang der deutschen Solarenergiebranche

April 4, 2008 von Susanna Knotz

Leserbrief zu einem irreführenden Artikel von Anselm Waldermann auf Spiegel-online über die angeblich schädigenden Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf die deutsche Solarbranche.

IT-Branche mit riesigem Energiesparpotenzial

März 9, 2008 von Susanna Knotz

Das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) hat zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) eine Broschüre über notwendigen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Informations- und Kommunikations-Technik (IKT) aufgelegt. Die Broschüre „Klimaschutz und Ressourceneffizienz – Herausforderungen und Marktchancen für die Informationswirtschaft und Telekommunikation“ ist über das UBA online zu beziehen.

In Deutschland enfallen acht Prozent des Gesamtstromverbrauchs auf Informationstechnologie (IT) und Unterhaltungselektronik. Ein riesiges Einsparpotenzial bietet die Kühlung von Serverräumen und Rechenzentren. Andere Zieltemperaturen für die Rechnerräume und Beheizung der Büroräume mit der Abwärme sind Beispiele dafür, wie der clevere Bremer Firmenchef Harald Rossol seinen Stromverbrauch massiv drosseln konnte und gleichzeitig noch Heizkosten einsparte. Der Deutschlandfunk stellte ihn und seine Ideen in einem Bericht von der Computerelektronikmesse CeBIT in Hannover vor. Dort zählt green IT zu den diesjährigen Trendthemen.

Weitere Möglichkeiten, wie die Branche zukunftsfähig und effizient wirtschaften kann, werden in der Broschüre vorgestellt. Dazu gehören z.B. auch die Nutzung von Ökostrom und die umweltfreundliche Materialbeschaffung. Die Branche könnte ihre Energienutzung drastisch drosseln. Alleine schon die optimierte Kühlung birgt ein Sparpotenzial von über 50 Prozent, was sich natürlich auch auf die Betriebskosten auswirkt.

Öffentliche Petition zu Anbau und Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen

Februar 13, 2008 von Susanna Knotz

Noch bis zum 26. Februar kann die öffentliche Petition unterstützt werden. Hier geht es zur Petition mit Kurzbegründung, weshalb man gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus Landwirtschaft und Natur besser heraushalten sollte.

Aktion: Virtuelle Rute gegen zu schlappe EU-CO2-Ausstoß-Grenzen für Neufahrzeuge

Dezember 9, 2007 von Susanna Knotz

Eine leicht polemische Abhandlung über die zukünftigen Entwicklungen des europäischen Automarktes mit Aufruf zur Aktion.

Am 19. Dezember will die EU eine neue Verordnung erlassen, die die Automobilindustrie dazu verpflichtet, in einigen Jahren nur noch Neuwagen mit begrenztem, absolutem CO2-Ausstoß pro gefahrenem Kilometer herzustellen. Dem eigenen Versprechen, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2008 auf 140 Gramm pro Kilometer zu begrenzen, hat gerade die deutsche Automobilindustrie zuwider gehandelt (Hintergrundinfo zur Campact.de-Aktion). Deutsche RegierungsvertreterInnen fordern für die neue Kraftfahrzeugsteuer einen Grenzwert, der die Effizienz der Motoren mit berücksichtigt. D. h. der CO2-Ausstoß soll auf das Gewicht eines Fahrzeugs bezogen werden. Auch EU-Kommissar Verheugen unterstützt die innovationsfeindliche Lobbyarbeit der deutschen Automobilindustrie. Hörte man in der Politik auf die lobby-gesteuerten Vorschläge für CO2-Ausstoß-Grenzwerte, wären die Hersteller schwerer, deutscher Limousinen im Vorteil. Ihre Motoren zählen zu den effizientesten auf dem Markt.

Effizienz zu fördern klingt doch vernünftig, sollte man meinen. Nur ändert das überhaupt nichts am Gesamtausstoß von CO2, der wegen des hohen Gewichts der Fahrzeuge weit über dem Notwendigen liegt. Wenn man einmal darüber nachdenkt, scheint es ziemlich verrückt, dass man überhaupt mehr als eine Tonne Stahl und andere Materialien benötigen soll, um so ein Menschlein oder auch vier bis fünf durch die Gegend zu kutschieren.

Fazit: Mit ihrem hohen Gewicht belasten diese Fahrzeuge die Umwelt über die Maßen und natürlich auch die Geldbeutel der gutgläubigen Nutzer dieser Fahrzeuge. Greenpeace hat mit dem Smile-Prinzip schon vor mehr als 10 Jahren ein Konzept vorgestellt, wie man den Spritverbrauch von ganz normalen Serien-Fahrzeugen um 50 Prozent drücken kann. Es blieb nicht nur beim Konzept. Der Smile fährt noch nach über 10 Jahren, mit mehr als 70000 km auf dem Buckel und 170 km/h Spitze auf den Straßen herum und braucht tatsächlich halb so viel Sprit wie seine damalige Vorlage, der Renault Twingo. Damals kam auch der Lupo auf den Markt, der vom eigenen Hersteller extrem schlecht vermarktet wurde und überteuert bald wieder verschwand.

Außerdem: Wer einmal in einem Kleinwagen mit 90 PS gefahren ist, weiß, dass solch ein Fahrzeug wesentlich spritziger und sportlicher daherkommt als eine schwere Limousine mit beeindruckend erscheinenden 200 PS es vermag. Das Mehr an Pferdestärken ist nur notwendig, weil mehr träge Masse bewegt werden muss. In Teilen Baden-Württembergs, wo viele der schwerfälligen Karossen hergestellt werden, kennt man den Spruch „lieber klein und zackig als groß, dumm und dappig“. Deutsche Autobauer scheinen ihn nicht zu mögen. Deshalb haben einige von ihnen vor wenigen Tagen den Worst EU Lobbying Award 2007 verliehen bekommen. Ein Filmchen im Michael Moore Stil zeigt, wie die verschiedenen Preisträger auf die Glückwünsche reagieren.

Wie man in Kalifornien Sportautos mit viel Kreativität und ein bisschen Nachdenken mit alternativem Antrieb entwickelt, stellte Kerstin Kohlenberg im Zeit-Dossier Der Herausforderer im März 2007 vor. Wem es nicht unbedingt auf Sportlichkeit ankommt, sondern auf altmodischen Protz, lässt sich von weniger Gewicht natürlich nicht überzeugen. Aber viele Menschen, wahrscheinlich sogar die meisten, benötigen einfach nur ein wendiges, flexibel einsetzbares Transportmittel für sich und ihre Einkäufe, für Urlaubsfahrten und Ausflüge. Sie würden von halbierten Spritpreisen für ihre Fahrten sehr profitieren und dafür sicherlich gerne auf unnötiges Gewicht verzichten. Die meisten BürgerInnen dürften heute aufgeklärt genug sein, nicht mehr auf die Vermarktung des Autos als Statussymbol und „des Deutschen liebstes Kind“ hereinzufallen. Wer will sich schon von der Automobil-Lobby für dumm verkaufen lassen!

Zur Ruten-Aktion von Campact.de geht es durch Klick aufs Banner.


www.campact.de

Drohen Sie EU-Kommissar Verheugen mit der Rute! Unterzeichnen Sie den Appell für Klimaschutz im Straßenverkehr!

Übrigens: Wer beruflich auf ein Auto verzichten kann oder in einer Gegend wohnt, wo es ein sinnvolles Angebot für Öffentlichen Nahverkehr gibt, aber ab und zu doch ein Fahrzeug braucht, der muss nicht gleich ein Auto kaufen: Carsharing ist eine gute Alternative. Heutzutage gibt es schon in mittelgroßen und sogar in einigen Kleinstädten Angebote, sich mit anderen Anwohnern ein Auto zu teilen. Die Fahrzeuge sind in der Regel neuwertig, werden regelmäßig gewartet, sind versichert und man hat mit all dem nichts zu tun, man nutzt sie einfach nur gegen eine gut bezahlbare Nutzungsgebühr.

Klima der Gerechtigkeit – Buch und Film

November 7, 2007 von Susanna Knotz

Am Donnerstag, den 8. November 2007 wird in Berlin in den Büros der Deutschen Umwelthilfe ein Buch über Klima, Umwelt und globale Gerechtigkeit vorgestellt.

Stefanie Hundsdorfer und Elias Perabo haben für das Buch auf 192 Seiten Beiträge von Fachleuten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik gesammelt. AutorInnen waren Vortragende auf der McPlanet-Konferenz „Klima der Gerechtigkeit“ Anfang Mai in Berlin. Dem Buch für 12,80 Euro liegt eine DVD mit einem etwa 20 Minuten langen dokumentarischen Film der Greenpeace-Gruppe Berlin bei. Auf den Greenpeace-Berlin-Seiten finden sich Mitschnitte der Hauptveranstaltungen in Originallänge.

Auf green.tv/de zeigen wir mit dem Film McPlanet-Motivation eine Zusammenfassung, in der Meena Raman (Friends of the Earth International), Ailun Yang (Greenpeace China), Hermann Ott (Wuppertal Institut), Klaus Töpfer (Ex-Generalsekretär UNEP, Ex-Bundesumeltminister) Angelika Zahrnt, Daniel Unsöld (beide Friends of the Earth Deutschland/BUND) und Roland Hipp (Greenpeace Deutschland) zu Wort kommen. Einen Bericht über die McPlanet-Konferenz auf dem green.tv/de-Blog gibt es hier.

Weitere beteiligte Organisationen des McPlanet.com waren Attac, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung.