Verteidigung der Pressefreiheit – Wikileaks

Pressefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Denn nur aufgeklärte und gut informierte Menschen schalten sich ein, um Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf einen nachhaltigen Weg zu bringen.

Mehrere Unternehmen versuchen, Wikileaks in die finanziellen Knie zu zwingen. Wikileaks ist ein Presseorgan und stellt anderen Presseorganen geprüfte Unterlagen zur Recherche und Einordnung zur Verfügung. Es ist unglaublich, dass Firmen so vorgehen.

Man kommt immer noch auf die Wikileaks-Seiten, muss nur einfach mit einer Suchmaschine suchen und gelangt zur neuen offiziellen Seite in der Schweiz oder zu Mirrorseiten, keine Hacker-Künste sind notwendig. Es ist ganz interessant, mal selbst in den Cables rumzustöbern.

Mir war es zu wenig, nur bei den Aktionen unten zu unterschreiben. Ich habe mein ebay-Konto und mein Amazon-Konto gekündigt und über die jeweiligen Kontaktformulare die Kündigung mit dem Vorgehen der Konzerne gegenüber Wikileaks begründet. Für die Kreditkarte sehe ich leider momentan keine Alternative. Falls noch mehr Leute kündigen, kann man wahrscheinlich mit der Zeit Gegendruck ausüben, selbst wenn die europäischen Zweige der Konzerne womöglich gar nicht beteiligt sind. Ich bin gespannt, ob irgendwer auf die Begründung eingeht. Ich möchte jedenfalls ein solches Geschäftsgebaren nicht weiter unterstützen.

Aktionen zum Unterschreiben gegen Pressezensur im Zusammenhang mit Wikileaks

http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung

http://campact.de/leaks/home

http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/

und wie man an Wikileaks spenden kann auch ohne PayPal, Visa oder Mastercard:

http://wikileaks.ch/support.html

Übrigens: Wenn man Atomstrom als ablehnt und fossile Energieerzeugung drosseln möchte, kann man selbst ganz leicht aktiv werden. Einfach zu einem sauberen Anbieter wechseln, am besten zu einem, der den Ausbau der Alternativen Energien aktiv vorantreibt. Und natürlich möglichst wenig Energie nutzen. Es gibt keine Lücke in der Versorgung, wenn man den Stromanbieter wechselt, keine Angst. Und die Formalitäten übernimmt in der Regel der neue Anbieter, ähnlich wie beim Telefonanbieterwechsel, aber noch unkomplizierter.

Auch das Bankkonto kann man zu einer der wenigen ethisch und nachhaltig agierenden Banken umziehen – das ist schon etwas aufwändiger, aber auch kein Hexenwerk. Denn im Prinzip ist jeder, der ein Bankkonto und womöglich noch eine Lebensversicherung oder einen anderen Fonds hat, mitverantwortlich für unsaubere Geschäfte, so lange die bisherige Bank keine nachhaltigen Konten und Sparmöglichkeiten anbieten.

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