Archive for the ‘Nachhaltigkeit’ Category

Preisträgerempfang im Land der Ideen – Bildungsprojekt liefert ausgezeichnete Einblicke in die Ostsee

April 11, 2011
Küstenschule an der Ostsee

Ausgezeichnete Einblicke in die Ostsee

Die Küsten Union Deutschland wird am kommenden Mittwoch in der Staatskanzlei Schwerin empfangen. Damit zählt sie zu den 15 aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Preisträgern, die 2011 beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wurden. Kern der Auszeichnung ist das aktuelle Bildungsprojekt „Meer im Fokus“, mit dem der in Warnemünde ansässige Verein die Ostsee und ihre Küste in die Schulen trägt. In mehrwöchiger Projektarbeit beschäftigen sich Schulklassen mit Fragen der nachhaltigen Nutzung und Entwicklung des Meeres vor ihrer Haustür. Eine Mischung aus Erkundung vor Ort, Recherchen und Experteninterviews geben dabei den Wissensanstoß und erlauben den SchülerInnen eine eigenständige vertiefende Arbeit über Flora und Fauna, Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsraum. Die Arbeit der Schüler mündet in der Erstellung von Informationsmaterialien, die der Öffentlichkeit im Internet sowie im Rahmen von Ausstellungen vorgestellt werden.

Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ geht auf die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zurück, die von Bundesregierung, Wirtschaft und der Deutschen Bank getragen wird. Eine 20-köpfige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte das Projekt „Meer im Fokus“ aus rund 2.600 Bewerbungen als Beispiel für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität der Menschen im Land. Unter den 365 Preisträgern des Wettbewerbs kommen in diesem Jahr 15 aus Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen zur Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sowie zum Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ finden Sie unter http://www.land-der-ideen.de. Mehr Informationen zu dem von DBU, Bingo! Die Umweltlotterie und der Klara Samariter-Stiftung geförderten Projekt finden Sie unter http://www.kuestenschule.de.

Kontakt
EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.
c/o Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Geschäftsführung: Nardine Stybel
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde
Tel.: 0381-5197279
stybel@eucc-d.de

Meeres- und Küstenbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung
Projektkoordination „Meer im Fokus“: Anke Vorlauf
Tel. 0431-6912063
vorlauf@eucc-d.de

Der gemeinnützige Verein EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Entwicklung der Meere und Küsten, insbesondere von Nord- und Ostsee zu fördern. Dafür initiiert und wirkt der Verein in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten mit und engagiert sich in der Informationsbereitstellung und -verbreitung, Beratung, Aufklärung und Bildung.

Verteidigung der Pressefreiheit – Wikileaks

Dezember 21, 2010

Pressefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Denn nur aufgeklärte und gut informierte Menschen schalten sich ein, um Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf einen nachhaltigen Weg zu bringen.

Mehrere Unternehmen versuchen, Wikileaks in die finanziellen Knie zu zwingen. Wikileaks ist ein Presseorgan und stellt anderen Presseorganen geprüfte Unterlagen zur Recherche und Einordnung zur Verfügung. Es ist unglaublich, dass Firmen so vorgehen.

Man kommt immer noch auf die Wikileaks-Seiten, muss nur einfach mit einer Suchmaschine suchen und gelangt zur neuen offiziellen Seite in der Schweiz oder zu Mirrorseiten, keine Hacker-Künste sind notwendig. Es ist ganz interessant, mal selbst in den Cables rumzustöbern.

Mir war es zu wenig, nur bei den Aktionen unten zu unterschreiben. Ich habe mein ebay-Konto und mein Amazon-Konto gekündigt und über die jeweiligen Kontaktformulare die Kündigung mit dem Vorgehen der Konzerne gegenüber Wikileaks begründet. Für die Kreditkarte sehe ich leider momentan keine Alternative. Falls noch mehr Leute kündigen, kann man wahrscheinlich mit der Zeit Gegendruck ausüben, selbst wenn die europäischen Zweige der Konzerne womöglich gar nicht beteiligt sind. Ich bin gespannt, ob irgendwer auf die Begründung eingeht. Ich möchte jedenfalls ein solches Geschäftsgebaren nicht weiter unterstützen.

Aktionen zum Unterschreiben gegen Pressezensur im Zusammenhang mit Wikileaks

http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung

http://campact.de/leaks/home

http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/

und wie man an Wikileaks spenden kann auch ohne PayPal, Visa oder Mastercard:

http://wikileaks.ch/support.html

Übrigens: Wenn man Atomstrom als ablehnt und fossile Energieerzeugung drosseln möchte, kann man selbst ganz leicht aktiv werden. Einfach zu einem sauberen Anbieter wechseln, am besten zu einem, der den Ausbau der Alternativen Energien aktiv vorantreibt. Und natürlich möglichst wenig Energie nutzen. Es gibt keine Lücke in der Versorgung, wenn man den Stromanbieter wechselt, keine Angst. Und die Formalitäten übernimmt in der Regel der neue Anbieter, ähnlich wie beim Telefonanbieterwechsel, aber noch unkomplizierter.

Auch das Bankkonto kann man zu einer der wenigen ethisch und nachhaltig agierenden Banken umziehen – das ist schon etwas aufwändiger, aber auch kein Hexenwerk. Denn im Prinzip ist jeder, der ein Bankkonto und womöglich noch eine Lebensversicherung oder einen anderen Fonds hat, mitverantwortlich für unsaubere Geschäfte, so lange die bisherige Bank keine nachhaltigen Konten und Sparmöglichkeiten anbieten.

Haff-Expedition – Fotowettbewerb 1.-31.7.2009

Juli 7, 2009
Strand Mönkebude, Stettiner Haff (G. Schernewski)

Strand Mönkebude, Stettiner Haff (G. Schernewski)

Der Startschuss für den nächsten Fotowettbewerb der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. ist gefallen. Jeder kann vom 1.-31.7.2009 kostenlos mitmachen und bis zu drei Fotos zum Thema Tourismus & Klimawandel für den Wettbewerb einreichen. Fotos sind gefragt, die positive und negative Aspekte oder Konflikte von Tourismus & Klimawandel abbilden, nach Möglichkeit rund ums Stettiner Haff aufgenommen worden sind, zumindest aber an der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste.

Die drei besten Beiträge werden von einer Jury gekürt und mit regionalen Preisen belohnt. Sie werden am 8. August auf dem Naturpark- und Strandfest in Grambin präsentiert und von 4.-6. September auf der Kreisleistungsschau in Pasewalk.

Teilnahme und Teilnahmebedingungen: http://www.dolphinfund.de/haff-expedition.html

Endspurt: Fotowettbewerb Hering & Fischerei

März 31, 2009

Endspurt: Noch bis zum 1.4.2009 kann jeder mit bis zu vier Bildern am Fotowettbwerb der EUCC – Die Küsten Union Deutschland teilnehmen. Die Aktion macht auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Fischerei aufmerksam.

Die Fotos sollen aus einem 50 km-Umkreis um Wismar herum stammen. Das Thema kann kreativ umgesetzt werden, die Fotos müssen nicht aktuell sein. Die kreativsten Fotobotschaften werden mit Preisen ausgezeichnet und am 5.4.2009 auf der Abschlussveranstaltung der Wismarer Heringstage vorgestellt.

Teilnahmebedingungen und zum Wettbewerb: www.dolphinfund.de/fotowettbewerb.html

Mangreen-Benefiz-Veranstaltung mit V. Balaji aus Süd-Indien

Oktober 23, 2008

Heute Abend stellen Onno Groß von DEEPWAVE e.V. in Hamburg und Vedharajan Balaji von OMCAR in Pattukkottai, Indien auf einer Benefizveranstaltung in Hamburg-Eppendorf das Mangroven- Schutz- und -Wiederaufforstungsprojekt MANGREEN vor.

Die beiden MANGREEN-Projektleiter  berichten darüber, wie intakte Mangroven, Umweltschutz und Tsunamischutz zusammengehören, was das Projekt dafür leistet und wie die Zukunftspläne für MANGREEN aussehen.

Im Anschluss an die Vorträge wird der neue Dokumentarfilm über das MANGREEN-Projekt erstmals öffentlich vorgeführt.

Ort: Kulturhaus Eppendorf, Martinistr. 40, Hamburg

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 5 Euro – der Reinerlös geht an das MANGREEN-Projekt

Neues Förderprogramm für den kommunalen Klimaschutz gestartet: Difu ist „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“

Juli 7, 2008

Autorin: Sybille Wenke-Thiem, Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik

07.07.2008

Das Bundesumweltministerium startet ein neues Förderprogramm für den kommunalen Klimaschutz. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) fungiert hierbei
als „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“.

Berlin. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine umfassende Klimaschutzinitiative gestartet. Ziel ist es, Klimaschutzpotenziale durch Energieeffizienzsteigerungen und den vermehrten Einsatz regenerativer Energien effektiv zu nutzen. Mit mehreren neuen Programmen sollen Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien gefördert werden.

Die Kommunen sind eine besonders wichtige Zielgruppe für die „Nationale Klimaschutzinitiative“. Denn durch die für Städte typische Nutzungsintensität und -vielfalt wie Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr und Freizeit wird ein großer Teil klimarelevanter Emissionen erzeugt. Die Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen richtet sich daher besonders an die Kommunen.

Das BMU fördert im Rahmen der neuen Klimaschutzinitiative die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Installierung eines kommunalen „Klimaschutzmanagers“, der die Umsetzung unterstützt. Darüber hinaus werden Modellprojekte mit dem Leitbild der CO2-Neutralität, z.B. in Schulen, Schwimmbädern, Rathäusern oder Theatern, gefördert. Stehen einzelne Ersatzinvestitionen an, wie eine neue Innenbeleuchtung, gibt es für besonders energieeffiziente Technologien einen Zuschuss.

Grundlage zur Förderung der Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen ist eine neue Richtlinie, die am 18. Juni 2008 verabschiedet wurde und am Tag ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft tritt.

Die Förderrichtlinie und weitere Informationen
http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/

Informationen zum Antragsverfahren
http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative/

Im Rahmen des Förderprogramms wird zurzeit beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) eine übergeordnete „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ eingerichtet. Sie soll als Service- und Beratungseinrichtung für Kommunen dienen und zugleich einen Wegweiser durch die Fördermöglichkeiten bieten.

Kontakt
Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz
Telefon: 0221/340308-0, Telefax: 0221/340 308-28
http://www.kommunaler-klimaschutz.de
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.

Weitere Informationen:

http://www.kommunaler-klimaschutz.de Projekthomepage zur Initiative (im Aufbau)

http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/ Förderrichtlinie

http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative/ Informationen zum Antragsverfahren

http://www.difu.de Difu-Homepage

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news269505

Ausschreibung Robert Bosch Juniorprofessur zum Thema Nachhaltigkeit

April 4, 2008

Eine Million Euro für Forschung zur Nachhaltigkeit – Robert Bosch Juniorprofessur neu ausgeschrieben

Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2008

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IT-Branche mit riesigem Energiesparpotenzial

März 9, 2008

Das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) hat zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) eine Broschüre über notwendigen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Informations- und Kommunikations-Technik (IKT) aufgelegt. Die Broschüre „Klimaschutz und Ressourceneffizienz – Herausforderungen und Marktchancen für die Informationswirtschaft und Telekommunikation“ ist über das UBA online zu beziehen.

In Deutschland enfallen acht Prozent des Gesamtstromverbrauchs auf Informationstechnologie (IT) und Unterhaltungselektronik. Ein riesiges Einsparpotenzial bietet die Kühlung von Serverräumen und Rechenzentren. Andere Zieltemperaturen für die Rechnerräume und Beheizung der Büroräume mit der Abwärme sind Beispiele dafür, wie der clevere Bremer Firmenchef Harald Rossol seinen Stromverbrauch massiv drosseln konnte und gleichzeitig noch Heizkosten einsparte. Der Deutschlandfunk stellte ihn und seine Ideen in einem Bericht von der Computerelektronikmesse CeBIT in Hannover vor. Dort zählt green IT zu den diesjährigen Trendthemen.

Weitere Möglichkeiten, wie die Branche zukunftsfähig und effizient wirtschaften kann, werden in der Broschüre vorgestellt. Dazu gehören z.B. auch die Nutzung von Ökostrom und die umweltfreundliche Materialbeschaffung. Die Branche könnte ihre Energienutzung drastisch drosseln. Alleine schon die optimierte Kühlung birgt ein Sparpotenzial von über 50 Prozent, was sich natürlich auch auf die Betriebskosten auswirkt.

Klima der Gerechtigkeit – Buch und Film

November 7, 2007

Am Donnerstag, den 8. November 2007 wird in Berlin in den Büros der Deutschen Umwelthilfe ein Buch über Klima, Umwelt und globale Gerechtigkeit vorgestellt.

Stefanie Hundsdorfer und Elias Perabo haben für das Buch auf 192 Seiten Beiträge von Fachleuten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik gesammelt. AutorInnen waren Vortragende auf der McPlanet-Konferenz „Klima der Gerechtigkeit“ Anfang Mai in Berlin. Dem Buch für 12,80 Euro liegt eine DVD mit einem etwa 20 Minuten langen dokumentarischen Film der Greenpeace-Gruppe Berlin bei. Auf den Greenpeace-Berlin-Seiten finden sich Mitschnitte der Hauptveranstaltungen in Originallänge.

Auf green.tv/de zeigen wir mit dem Film McPlanet-Motivation eine Zusammenfassung, in der Meena Raman (Friends of the Earth International), Ailun Yang (Greenpeace China), Hermann Ott (Wuppertal Institut), Klaus Töpfer (Ex-Generalsekretär UNEP, Ex-Bundesumeltminister) Angelika Zahrnt, Daniel Unsöld (beide Friends of the Earth Deutschland/BUND) und Roland Hipp (Greenpeace Deutschland) zu Wort kommen. Einen Bericht über die McPlanet-Konferenz auf dem green.tv/de-Blog gibt es hier.

Weitere beteiligte Organisationen des McPlanet.com waren Attac, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung.

Kleinvieh macht auch Mist – Solar- statt Petroleumlampen und wie sieht eigentlich meine persönliche Klimabilanz aus?

Oktober 20, 2007

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das solarprojekt-freilassing. Der Verein entwickelt solarzellenbetriebene Lampen, die in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen. Die Lampen werden als Bausätze geliefert und in den Anwendungsländern selbst zusammengebaut. Durch ein Mietsystem sind die Lampen auch von Menschen mit extrem knappem Haushaltsbudge einigermaßen bezahlbar. Vor allem kommen keine weiteren Kosten für Treibstoff dazu.

Laut DBU-Generalsekreter Dr. Fritz Brickwedde werden alleine in Afrika 50 Millionen Petroleumlampen als Lichtquellen eingesetzt. Petroleum ist relativ teuer, rußt bei der Verbrennung, was die Gesundheit langfristig beeinträchtigt, und produziert darüber hinaus klimaschädliches Kohlendioxid.

In einem Monat verbraucht eine Petroleumlampe rund 3 Liter Treibstoff, übers Jahr ergeben sich laut DBU daraus 80 kg Kohlendioxid. Das klingt vielleicht nicht so gewaltig, aber mulitpliziert mit 50 Millionen kommen 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr zustande. Weltweit haben etwa zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu Elektrizität.

Zur kompletten Pressemitteilung von Franz-Georg Elpers von der DBU zu diesem Thema

CO2-Rechner für die eigene Klimabilanz

Wer seinen eigenen Kohlendioxidausstoß drosseln möchte, der kann sich auf den Klimaschutz-Seiten des Umweltbundesamtes (UBA) mit Tipps zum Stromsparen, zum optimalen Heizen, zum Spritsparen und Informationen über die Hintergründe zum Klimawandel eindecken. In Deutschland werden im Jahr etwa vier Milliarden Euro für Energieverschwendung (Standby-Schaltungen etc.) ausgegeben. Mehr zu diesem Thema bietet die vom UBA unterstützte Aktion No-Energy.

Um zu erfahren, wie weit man selbst über einem nachhaltigen Pro-Kopf-Kohlendioxid-Ausstoß von rund zwei Tonnen pro Jahr liegt, kann man den CO2-Rechner des UBAs nutzen. Hintergrundinformationen zum Rechner: Der deutsch Durchschnitts-CO2-Ausstoß liegt bei etwa 11 Tonnen pro Kopf pro Jahr, der Weltdurchschnitt bei 3,8 Tonnen.

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt eine global gerechte Entwicklung der Klimapolitik – wie sie auf dem Nobelpreisträgertreffen Anfang Oktober in Potsdam erklärte – und erfüllt somit eine langjährige Forderung der Entwicklungsländer für einen pro-Kopf-Ansatz im Klimaschutz. Das bedeutet z.B. dass der deutsche CO2-Ausstoß auf 18 Prozent fallen muss, für die USA, die derzeit rund 20 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf emittieren auf ein Zehntel dieses Wertes.

Das ist eine Wahnsinns-Herausforderung, vor allem für die Industrienationen, die sich bewegen müssen. So wird vielleicht verständlich, weshalb sich Forschung, Politik, Wirtschaft und Medien manchmal nur noch mit dem Klimawandel zu befassen scheinen.

Bleibt abschließend zu bemerken, dass neben Kohlendioxid noch andere Gase wie Methan und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) klimawirksam sind. Weitere Informationen darüber gibt es in der Umweltdatenbank des UBAs.


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