Archive for the ‘Umwelt’ Category

Plastikmüll im Dünger: NDR Panorama3 21:15

Dezember 9, 2014

Plastikacker02_wwichmann

Wir sind bei Dreharbeiten für NaturNah am Schaalsee auf eine Umweltsauerei gestoßen. Auf mehreren kilometergroßen relativ frisch gedüngten Grünflächen lagen fein geschredderte bunte Plastikschnipsel herum.

Bei genauerem Hinsehen waren auf einigen bunten Schnipseln Aufschriftenteile erkennbar. Hier waren offenbar Lebensmittelverpackungen geschreddert worden und auf dem Grünland gelandet.

Wir begleiteten Investigativ-Profi Jörg Hilbert von Panorama 3 bei der Suche nach Hinweisen. Biogasanlagendünger war die Quelle für die Plastikteilchen. Die Ergebnisse sind heute Abend auf NDR bei Panorama 3 zu sehen um 21:15 Uhr oder später in der Mediathek. Weitere Infos zum Beitrag stellt Jörg Hilbert auf den NDR-Seiten zur Verfügung.

Plastikacker01_wwichmann

Preisträgerempfang im Land der Ideen – Bildungsprojekt liefert ausgezeichnete Einblicke in die Ostsee

April 11, 2011
Küstenschule an der Ostsee

Ausgezeichnete Einblicke in die Ostsee

Die Küsten Union Deutschland wird am kommenden Mittwoch in der Staatskanzlei Schwerin empfangen. Damit zählt sie zu den 15 aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Preisträgern, die 2011 beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wurden. Kern der Auszeichnung ist das aktuelle Bildungsprojekt „Meer im Fokus“, mit dem der in Warnemünde ansässige Verein die Ostsee und ihre Küste in die Schulen trägt. In mehrwöchiger Projektarbeit beschäftigen sich Schulklassen mit Fragen der nachhaltigen Nutzung und Entwicklung des Meeres vor ihrer Haustür. Eine Mischung aus Erkundung vor Ort, Recherchen und Experteninterviews geben dabei den Wissensanstoß und erlauben den SchülerInnen eine eigenständige vertiefende Arbeit über Flora und Fauna, Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsraum. Die Arbeit der Schüler mündet in der Erstellung von Informationsmaterialien, die der Öffentlichkeit im Internet sowie im Rahmen von Ausstellungen vorgestellt werden.

Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ geht auf die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zurück, die von Bundesregierung, Wirtschaft und der Deutschen Bank getragen wird. Eine 20-köpfige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte das Projekt „Meer im Fokus“ aus rund 2.600 Bewerbungen als Beispiel für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität der Menschen im Land. Unter den 365 Preisträgern des Wettbewerbs kommen in diesem Jahr 15 aus Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen zur Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sowie zum Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ finden Sie unter http://www.land-der-ideen.de. Mehr Informationen zu dem von DBU, Bingo! Die Umweltlotterie und der Klara Samariter-Stiftung geförderten Projekt finden Sie unter http://www.kuestenschule.de.

Kontakt
EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.
c/o Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Geschäftsführung: Nardine Stybel
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde
Tel.: 0381-5197279
stybel@eucc-d.de

Meeres- und Küstenbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung
Projektkoordination „Meer im Fokus“: Anke Vorlauf
Tel. 0431-6912063
vorlauf@eucc-d.de

Der gemeinnützige Verein EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Entwicklung der Meere und Küsten, insbesondere von Nord- und Ostsee zu fördern. Dafür initiiert und wirkt der Verein in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten mit und engagiert sich in der Informationsbereitstellung und -verbreitung, Beratung, Aufklärung und Bildung.

Millionen Seevögel in Gefahr durch Ölpest im britischen Überseeterritorium Tristan da Cunha im zentralen Südatlantik

März 25, 2011

Am 16. März lief der Frachter MS Oliva beladen mit rund 65.000 Tonnen Sojabohnen auf dem Weg von Brasilien nach Singapur vor der Insel Nightingale auf Grund. Er bunkerte etwa 1.500 Tonnen Schweröl. Die Besatzung wurde gerettet bevor in der Nacht zum 18. März das Schiff auseinander brach und das Öl aus dem Schiff zu lecken begann. Ein bis zu 16 km weit reichender Ölteppich breitet sich inzwischen um die Insel herum aus, melden die Behörden von Tristan da Cunha. Im dortigen Spätsommer ist die Brutsaison der nördlichen Felsenpinguine (Eudyptes moseleyi) noch in vollem Gange, die erwachsenen Pinguine gehen täglich auf Fischfang, um ihren schon großen Nachwuchs versorgen zu können. Bereits hunderte verölter Vögel wurden gezählt. Der Ölunfall bedroht ungefähr die Hälfte der Gesamtpopulation, die seit den 1950er-Jahren schon um 90% geschrumpft ist und deshalb von der IUCN als bedroht eingestuft wird. Außerdem ist auch die lokale Wirtschaft bedroht, die sich hauptsächlich auf die Fischerei nach Hummern und anderen Krustentieren stützt. Ratten von dem Wrack stellen eine weitere mögliche Bedrohung für brütende Vögel dar, inzwischen haben Helfer Köderfallen gegen Ratten ausgebracht. Die Insel Gough ist laut IUCN eine der wichtigsten Seevogel-Inseln der Welt.

Diese Nachricht geht gerade etwas unter unter der Erdbeben-Atom-Katastrophe in Japan, den Aufständen in arabischen Ländern und dem militärischen Einsatz in Libyen.

Quellen:

Behördenupdates von Tristan da Cunha

Naturschutz-Stellungnahme zur Bedrohung

Info über die bedrohten Felsenpinguine

Infos der IUCN über die Besonderheiten Tristan da Cunhas

Mangreen-Benefiz-Veranstaltung mit V. Balaji aus Süd-Indien

Oktober 23, 2008

Heute Abend stellen Onno Groß von DEEPWAVE e.V. in Hamburg und Vedharajan Balaji von OMCAR in Pattukkottai, Indien auf einer Benefizveranstaltung in Hamburg-Eppendorf das Mangroven- Schutz- und -Wiederaufforstungsprojekt MANGREEN vor.

Die beiden MANGREEN-Projektleiter  berichten darüber, wie intakte Mangroven, Umweltschutz und Tsunamischutz zusammengehören, was das Projekt dafür leistet und wie die Zukunftspläne für MANGREEN aussehen.

Im Anschluss an die Vorträge wird der neue Dokumentarfilm über das MANGREEN-Projekt erstmals öffentlich vorgeführt.

Ort: Kulturhaus Eppendorf, Martinistr. 40, Hamburg

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 5 Euro – der Reinerlös geht an das MANGREEN-Projekt

Öffentliche Petition zu Anbau und Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen

Februar 13, 2008

Noch bis zum 26. Februar kann die öffentliche Petition unterstützt werden. Hier geht es zur Petition mit Kurzbegründung, weshalb man gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus Landwirtschaft und Natur besser heraushalten sollte.

Klima der Gerechtigkeit – Buch und Film

November 7, 2007

Am Donnerstag, den 8. November 2007 wird in Berlin in den Büros der Deutschen Umwelthilfe ein Buch über Klima, Umwelt und globale Gerechtigkeit vorgestellt.

Stefanie Hundsdorfer und Elias Perabo haben für das Buch auf 192 Seiten Beiträge von Fachleuten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik gesammelt. AutorInnen waren Vortragende auf der McPlanet-Konferenz „Klima der Gerechtigkeit“ Anfang Mai in Berlin. Dem Buch für 12,80 Euro liegt eine DVD mit einem etwa 20 Minuten langen dokumentarischen Film der Greenpeace-Gruppe Berlin bei. Auf den Greenpeace-Berlin-Seiten finden sich Mitschnitte der Hauptveranstaltungen in Originallänge.

Auf green.tv/de zeigen wir mit dem Film McPlanet-Motivation eine Zusammenfassung, in der Meena Raman (Friends of the Earth International), Ailun Yang (Greenpeace China), Hermann Ott (Wuppertal Institut), Klaus Töpfer (Ex-Generalsekretär UNEP, Ex-Bundesumeltminister) Angelika Zahrnt, Daniel Unsöld (beide Friends of the Earth Deutschland/BUND) und Roland Hipp (Greenpeace Deutschland) zu Wort kommen. Einen Bericht über die McPlanet-Konferenz auf dem green.tv/de-Blog gibt es hier.

Weitere beteiligte Organisationen des McPlanet.com waren Attac, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung.

McPlanet.com, Klima der Gerechtigkeit, TU Berlin 4.-6.5.2007

Oktober 2, 2007

Susanna Knotz (am 11.5.2007 erstmals veröffentlicht auf www.infobildungsdienst.de)

Die 3. McPlanet.com-Konferenz brachte Engagierte aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Globalisierungskritiker von attac organisierten zusammen mit Evangelischem Entwicklungsdienst, den Umweltschützern von BUND und Greenpeace, der Grünen-nahen Heinrich Böll Stiftung und in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie die dreitägige Konferenz mit kulturellem Beiprogramm in den Räumlichkeiten der TU-Berlin.
Etwa 250 ReferentenInnen aus der ganzen Welt informierten 3 Tage lang die 2000 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland über die globalen Auswirkungen, vor allem über die daraus resultierenden sozialen Ungerechtigkeiten des Klimawandels. Explizit riefen sie ihre Zuhörer dazu auf, die eigene Regierung dazu zu bewegen, den vielen schönen Worten der letzten Zeit Taten folgen zu lassen. Deutschland und Europa sollten mit gutem Beispiel vorangehen, da sich aufstrebende Nationen so gut wie immer an den Industrienationen orientierten und ihren Lebenswandel imitierten.

Meena Raman, Präsidentin der internationalen Umweltschutzorganisation Friends of the Earth, zu der auch der deutsche BUND gehört, Juristin und Menschenrechtsaktivistin aus Malaysia, fordert uns in den Industrienationen auf, unseren Lebensstil zu ändern. Es reiche nicht aus, neue Technologien zu entwickeln, damit Energie effizienter produziert und genutzt werden kann. Die WHO hat errechnet, dass seit 1970 rund 150.000 Menschen pro Jahr wegen des Klimawandels sterben. Andrew Simms von der „new economics foundation“ veranschaulichte sehr plakativ, dass man rund ein Dutzend Planeten bräuchte, um allen Bewohnern der Erde den Lebensstiel zu ermöglichen, den man in den Industrienationen pflegt. Prof. Carlo Jaeger vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und andere Referenten forderten, neue Technologien in weniger entwickelte Länder zu exportieren. Molly O’Meara Sheehan vom Worldwatch Institute in Washington DC und Spezialistin für Stadtentwicklung, stellte positive Beispiele aus den Metropolen Südamerikas, Afrikas und Asiens vor, wies aber trotz allem auf die gravierenden Probleme vor allem in Afrika und Südasien hin. Dort lebt derzeit rund ein Drittel der Bevölkerung in Slums. Die meisten Metropolen sind außerdem Küstenstädte, die langfristig von dem Meeresspiegelanstieg, der durch den Klimawandel verursacht wird, bedroht sind. Molly O’Meara Sheehan ist Mitautorin des gerade auch auf Deutsch erschienen „Berichts zur Lage der Welt 2007„.

Prof. Klaus Töpfer, früherer Umweltminister und Ex-UNEP-Exekutiv-Direktor in Nairobi, wies explizit darauf hin, dass man pragmatisch im Umgang mit fossilen Techniken umgehen müsse. Aufstrebende Länder wie China hätten Zugang zu viel billiger Kohle. Es wäre weltfremd anzunehmen, China würde auf diese fossilen Energieträger verzichten. Langfristig müsse zwar das Ziel sein, tatsächlich von CO2-intensiven Energieformen wegzukommen, aber für eine Übergangszeit müsse man auch in Technologien investieren, die wirtschaftlichere, d. h. effizientere Nutzung fossiler Brennstoffe ermögliche. Andere Referenten, wie z.B. der Kampagnen-Geschäftsführer von Greenpeace-Deutschland, Roland Hipp, hingegegen plädierten dafür, diese Übergangslösungen nicht überzubewerten und nicht dem Irrglauben zu verfallen, dass neue Technologien endgültige Lösungen sein könnten.

Die Idustrie muss Anreize von der Politik aber auch vom Konsumenten erhalten, ihre Gewinne umweltfreundlich zu maximieren, das forderte sinngemäß Arne Morgren, ein Vertreter des Energiekonzerns Vattenfall. Vattenfall baut gerade in Hamburg mit Unterstützung des Senats ein neues Steinkohlekraftwerk. Vattenfall und andere große Energiekonzerne wie BP, REW oder ENBW werben ausführlich mit ihrem Engagement für alternative Energien. Dieses Engagement bewegt sich allerdings in der Regel in einem einstelligen Prozentbereich des Gesamtenergiegeschäfts. Aber Verbraucher und Industrie sind sich darin einig, dass die Politik die Vorgaben verändern muss. Rebecca Harms, stellvertretende Fraktionschefin der deutschen Grünen im EU-Parlament, bestätigte die Vorreiterrolle, die Europa spielen müsse. Bisher bekämen die EU-PolitikerInnen für ihre Aussagen zum Schutz vor Klimawandel die Schulnote eins, jedoch für die tatsächlichen Aktivitäten eine 5, mangelhaft. Auf unterschiedlichen Foren wurde z.B. angeprangert, dass der Emissionshandel nicht funktionieren könne, wenn die Bundesregierung Emissionshandelszertifikate im Wert von Milliarden von Euro an die Industrie verschenkt, statt sie zu versteigern. In anderen europäischen Ländern werde ähnlich verfahren.

PolitikerInnen müssten mutiger werden und dürften sich nicht mehr von Lobbyisten kontrollieren lassen. Lobbyisten dürften nicht mehr an Gesetzen mitschreiben, die ihren eigenen Geschäftsbereich berührten. Es müsse offengelegt werden, wer Lobby für wen betreibe. Paul de Klerk von Friends of the Earth und Heidi Klein von Lobbycontrol stellten einige Negativ-Beispiele aus der Öl- und Energiewirtschaft dar. Politiker müssten mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die Keile, die die Umwelt-Diskussionen schon mitten in die Konzerne hineingetrieben hätten, weiter einzuschlagen. Aber auch mit der Industrie müsse man sich an einen Tisch setzen, um neue Strategien zusammen zu entwickeln, dazu riefen Klaus Milke von Germanwatch und Jörg Haas von der Heinrich-Böll-Stiftung auf. Karl Smid, Mitorganisator von Greenpeace, warnte hingegen vor zu engem Kontakt mit der Industrie und davor sich womöglich von leeren Versprechungen einlullen zu lassen.

Nach der Konferenz wies Daniel Unsöld vom BUND, einer der Hauptorganisatoren, einem friedlichen Demonstrationszug mit mehreren hundert Teilnehmern von der TU aus die Straße des 17. Juni hinunter and der Siegessäule vorbei zum Bundeskanzleramt den Weg, um dort eine 20 m lange Leinwand mit Unterschriften von BürgernInnen zu übergeben. Die Unterzeichner fordern die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und ihr Kabinett dazu auf, ihre hehren Worte zum Schutz des Klimas wirklich in die Tat umzusetzen und auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm nicht nur heiße Luft zu produzieren.

Am ersten Konferenztag wurden andernorts die Handlungsempfehlungen des IPCC (International Panel on Climate Change) veröffentlicht. In dem Report geben die beteiligten Wissenschaftler Hoffnung: Das Schlimmste kann noch verhindert werden. Aber es gibt Bedingungen dafür: im Jahre 2015 muss das Maximum des Energieverbrauchs erreicht sein, danach kann der Zeiger nur nach unten zeigen. Bis zur Mitte unseres Jahrhunderts muss der Energieverbrauch um 80% gesenkt werden. Und man muss Geld investieren, um in Zukunft nicht wegen des Klimawandels zu viel Geld zu verlieren, eine Aussage, die Regierungen, Gesellschaften und auch Wirtschaft und Industrie eigentlich alle verstehen müssten.

McPlanet: Videoaufzeichnungen der Panels und Foren bei der Berliner Greenpeace-Gruppe in Originallänge, Videobericht auf www.green.tv/de

Verfahrensleitfaden für die Entwicklung nachhaltiger Produkte

September 26, 2007

WissenschaftlerInnen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin, und der Carl-von-Ossietzky-Universität, Oldenburg, stellen ihr praxiserprobtes Verfahren INNOCOPE zur Entwicklung nachhaltiger Produkte in einem Leitfaden vor.

Bei dem Verfahren steht die Einbeziehung von potenziellen Kunden und Verbrauchern schon während der Produktentwicklung im Vordergrund. Die WissenschaftlerInnen präsentieren Möglichkeiten, wie Konsumenten-Beteiligungen aussehen können und wie INNOCOPE kreativ an die Belange eines bestimmten Unternehmens/Produkts angepasst werden kann.

Kernziel ist es, mit Hilfe des Verfahrens nachhaltige und umweltfreundliche Produkte zu fördern, die sozialen und ökologischen Anforderungen gerecht werden. Dadurch, aber vor allem durch die Kundeneinbeziehung von Anfang an kann die Anzahl von Markt-Flops reduziert werden – bisher hält sich nur eine von sechzehn Neuentwicklungen, so Dr. Bernd Siebenhüner von der Universität Oldenburg.

Der Leitfaden und die experimentelle, nutzerfreundliche Software ECOCLASS, mit der der Ausstoß klimaschädlicher Gase während Produktion und Nutzung eines neuen Produkts berechnet werden kann, finden sich auf den Internetseiten des vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderten Projekts GELENA (Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit) unter Projektinfo/INNOCOPE.

Als Datenbasis für die Software ECOCLASS wurden die Daten von GEMIS (Globales Emissionsmodell Integrierter Systeme) herangezogen. GEMIS wurde federführend vom Öko-Institut e.V. mit verschiedenen Partnern aus dem In- und Ausland schon Ende der Achtziger entwickelt. Gerade ist die aktuelle Version 4.4 mit neuen Datensätzen erschienen. GEMIS bezieht Rohstoffe, Energienutzung, Hilfs-Energiebedarf und -Materialien mit in die Ökobilanzierung ein. Neben dem inzwischen überall bekannten Treibhausgas Kohlendioxid werden auch andere umwelt- und klimaschädliche Gase berücksichtigt, sowie flüssige und feste Reststoffe und der Flächenbedarf eines Projektes.

UmweltchemikerInnen und ÖkotoxikologInnen treffen sich in Osnabrück

September 26, 2007

Bei dem Treffen des Fachbereichs Umweltchemie und Ökotoxikologie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vom 26. bis 28. September 2007 steht im Vordergrund, wie Chemikalien in die Umwelt eingetragen, umgewandelt, abgebaut oder angereichert werden und welche Risiken sie für Mensch und Umwelt darstellen.

Ein paar weitere Infos

Geographentag in Bayreuth

September 26, 2007

Aktueller Stand der Forschung zu Globalisierung, Klimawandel und Nachhaltigkeit gehören zum Themenspektrum des deutschen Geographentags vom 29. September bis 5. Oktober 2007 in Bayreuth, der unter dem Motto Umgang mit Risiken: Katastrophen – Destabilisierung – Sicherheit steht.


%d Bloggern gefällt das: